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Wie sich die Schwarz-grüne Landesregierung die ideale Schule vorstellt und wie die Schüler die Realität erleben, das sind zwei unterschiedliche Dinge (Symbolbild).
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Wie sich die Schwarz-grüne Landesregierung die ideale Schule vorstellt und wie die Schüler die Realität erleben, das sind zwei unterschiedliche Dinge (Symbolbild).

Schule

Kurz vor dem Versagen

  • Peter Hanack
    VonPeter Hanack
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Der drohende Mangel an Lehrern lässt sich nur in einem Kraftakt verhindern - wenn überhaupt. Ein Kommentar.

Selten hat sich ein Versprechen so schnell in Luft aufgelöst wie dieses: Wir lassen die demographische Rendite im System. Soll heißen: Auch wenn die Schüler weniger werden, wird die Zahl der Lehrer so bleiben, wie sie ist.

Die schwarz-grüne Landesregierung in Hessen etwa hat sich die Zukunft der Schulen so ausgemalt: gut ausgestattet und deshalb in der Lage, gleich ein Bündel teils neuer, gesellschaftlich wichtiger Aufgaben zu erledigen. Das gemeinsame Lernen mit und ohne Behinderung, Integration von Kindern mit geringen Deutschkenntnissen, das Lehren von Umgangsformen und die Befähigung zum demokratischen Miteinander. Um nur einige zu nennen. Föderalistisch differenziert, von der Stoßrichtung aber vergleichbar sieht es so fast überall aus. Und nun: Sind die Lücken kaum zu schließen. Es wurde, das wird deutlich, einfach zu wenig ausgebildet.

Die Sorge um die pädagogische Qualität, wenn nun im Eilverfahren Personal rekrutiert werden muss, ist berechtigt. Die Schulen laufen Gefahr, ins Versagen getrieben zu werden. Was hilft? Einheitliche Standards zur Qualifikation. Mehr Ausbildung. Und neben Lehrern mehr Sozialarbeiter, Psychologen, Unterrichtsassistenten. Und zwar schnell.

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