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Myanmar

Krieg der Superlative

  • Peter Rutkowski
    vonPeter Rutkowski
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Was seit dem Militärputsch in Myanmar passiert, ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ein Kommentar.

Keine Frage: Was seit dem Putsch am 1. Februar in Myanmar geschieht – oder auch seit dem Putsch am 2. März 1962 im seinerzeitigen Burma –, ist ein Verbrechen an der Menschheit, eine inhumane Schweinerei, die weitaus härtere Strafen verdient als Protest und Sanktionen. Wäre da nicht die schützende Kralle Pekings, die dreiste Soldateska des geschundenen Myanmar müsste sich Sorgen machen.

Aber wahrscheinlich werden die Menschen in Myanmar allein auf sich gestellt bleiben. Und dann auch alleine sterben. Sicher beweint aus sicherer Entfernung.

Ist das zu zynisch? Nicht zynischer als die stets aufs Neue verachtenswerte Tatenlosigkeit des Westens. Oder der Empörungsjournalismus beispielsweise deutscher Online-Gazetten an diesem Wochenende: Wo man schon einen „Bürgerkrieg“ heraufdämmern sieht – die Sorte Krieg, die dann ja nur Schuldige auf allen Seiten kennt. Oder wo Myanmar gleich zur Kombination aus Zweitem Weltkrieg und Vietnamkrieg gerät. Hauptsache Superlativ, damit man dann vor diesen Abgründen zurückweichen kann. Wie jämmerlich.

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