Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat um Giftproben gebeten.
+
Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat um Giftproben gebeten.

Fall Skripal

Kooperieren statt streiten

  • Viktor Funk
    VonViktor Funk
    schließen

Die EU sollte einerseits London im Zwist mit Russland unterstützen, andererseits bei der Aufklärung des Gift-Attentats Russland miteinbeziehen. Der Komentar

Der Giftanschlag von Salisbury geht nicht nur Großbritannien und Russland etwas an, sondern die gesamte Europäische Union. Obwohl London die EU verlassen will, ist es noch immer ein Mitglied der Gemeinschaft und braucht ihre Solidarität. So wie die EU sich an der Aufklärung des Mordes an dem slowakischen Journalisten und seiner Verlobten beteiligen will, sollten EU-Experten gemeinsam den Giftanschlag untersuchen – und dabei russische Ermittler einbeziehen.

Die Ausweisung Moskauer Diplomaten ist verständlich, schließlich gibt es an der russischen Täterschaft im Mordfall Litwinenko von 2006 wenig Zweifel. Aber die Ausweisung führt zu nichts. Sie wird lediglich die schlechten Beziehungen weiter verschlechtern.

Eine internationale Untersuchung würde der Sache eher dienen, weil Moskau in der Verantwortung stünde. Der Moment für so einen Vorstoß ist günstig: Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat um Giftproben gebeten. Die EU könnte ihm eine gemeinsame Aufklärung vorschlagen. Lehnt Moskau ab, macht es sich verdächtig. 

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare