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USA

Zu spät und zu wenig

  • Andreas Schwarzkopf
    vonAndreas Schwarzkopf
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Republikaner und Demokraten haben mit den Corona-Hilfen einen Schritt hin zu einer angemesseneren Krisen-Politik gemacht, doch vor allem die Republikaner müssen sich noch weiter von der falschen Politik Trumps entfernen. Ein Kommentar.

Auf den letzten Drücker haben Republikaner und Demokraten ein Milliarden schweres Corona-Hilfspaket geschnürt und so das schlimmste verhindert. Millionen von US-Amerikanerinnen und US-Amerikaner können nun ihre Wohnungen bezahlen oder Essen kaufen. Doch für viele Geschäfte und Selbstständige kommt die Hilfe zu spät. Die teils verfeindeten Parteien haben zu lange gestritten. Die Republikaner wollten stärker Firmen, die Demokraten Bedürftigen beistehen.

So gesehen rundet das erneute Hilfspaket das schlechte CoronaKrisen-Management der USA ab. Die sozialen Hilfssysteme sind für solch eine Krise nicht ausgelegt. Aber vor allem US-Präsident Donald Trump hat die Pandemie ignoriert, verharmlost und nötige Schritte behindert. Auch am Wochenende hat er sich mehr um seinen juristischen Feldzug gegen das Wahlergebnis gekümmert als um die Coronahilfen.

Dennoch könnte die Einigung der erste Schritt hin zu einer angemesseneren Corona-Politik sein. Doch dazu müssten sich vor allem die Republikaner noch mehr von der falschen Politik von Trump entfernen.

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