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Gleichberechtigung

Zu geringe Frauenquote

  • Antje Mathez
    vonAntje Mathez
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Noch 30 Jahre würde es bei gleichbleibender Zunahme dauern, bis die Hälfte aller Vorstandspositionen mit Frauen besetzt sind. Ein Kommentar.

Die Zahl weiblicher Vorstände in den börsennotierten Unternehmen hierzulande ist auf einen Höchststand gestiegen, berichtet eine Beratungsfirma. Eine gute Nachricht, nicht nur aus weiblicher Perspektive. Das unvermeidliche „aber“ möchte Frau jedoch am liebsten in Großbuchstaben schreiben. Denn bei gleichbleibender Zunahme des Frauenanteils würde es noch 30 Jahre dauern, bis die Hälfte aller Vorstandspositionen mit Frauen besetzt sind. 30 Jahre!

Nun könnte man argumentieren, dass ja die verbindliche Frauenquote, die die SPD ihren Koalitionspartnern abgerungen hat, demnächst greifen wird. Doch die Quote, die eigentlich gar keine ist, wird nicht viel verändern. Sie hilft sage und schreibe 29 Frauen, in Vorstände berufen zu werden – bei 15 000 Großunternehmen in Deutschland. Hier wäre noch ein Ausrufezeichen angebracht.

Dabei mangelt es weder an qualifizierten Frauen noch an Erfolgen gemischter Führungsteams. Die Hoffnung, dass die Wirtschaft dies selbst erkennt, ist bekanntlich vergeblich. Deshalb braucht es endlich eine Quote, die ihren Namen auch verdient.

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