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Nicht immer schön, aber für die Energiewende unverzichtbar: Windräder, wie sie bei Karben im Wetteraukreis stehen. Rolf Oeser
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Für die Energiewende unverzichtbar: Windräder, wie sie bei Karben im Wetteraukreis stehen.

Energiewende

Zeit für neue Regierung

  • Joachim Wille
    VonJoachim Wille
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Die Groko hat eine EEG-Novelle light zusammengezimmert, aber nicht den großen Wurf für eine Energiewende mit Blick auf 2030 hinbekommen. Ein Kommentar.

Deutschland als Vorreiter der Energiewende? Das war einmal. Lange her. Der Ausbau der erneuerbaren Energien läuft viel zu langsam, um den nötigen Umbau des Stromsystems schnell genug zu erreichen – angesichts der Erfordernisse wie Klimaschutz, Atomausstieg, E-Mobilität, grüner Wasserstoff für die Industrie.

Jeder weiß das, und nicht erst seit heute. Doch die große Koalition verschleppte das Thema, und kaum noch jemand wagte zu hoffen, vor der Bundestagswahl werde sich noch etwas bewegen. Nun ein kleiner Lichtblick. Die Unterhändler von Union und SPD haben eine EEG-Novelle light zusammengezimmert, die der Ökostrombranche wenigstens für 2022 eine bessere Perspektive gibt: Die Ausbauziele für Wind- und Solaranlagen werden deutlich angehoben. Zudem wird die in den letzten Jahren rasant angestiegene EEG-Umlage durch Zuschüsse weiter abgesenkt.

Das ist gut, ebenso sind es weitere Detailregegelungen, etwa für mehr Öko-Mieterstrom. Die Kraft für den nötigen großen Wurf mit Blick auf 2030 hatte die große Koalition nicht. Es ist Zeit für eine neue Regierung.

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