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Syrien

Wo wir (nicht) helfen

  • Tanja Kokoska
    vonTanja Kokoska
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Seit zehn Jahren wütet der Krieg in Syrien. Ein Kommentar.

Am 15. März 2011 kam es zur ersten Demonstration gegen Baschar al-Assad in der Hauptstadt Damaskus. Heute liegt das Land in Trümmern, 600 000 Menschen sind gestorben. 80 Prozent derer, die noch leben, überleben irgendwie. Millionen Menschen sind in die Nachbarländer geflohen, nach Jordanien, in den Libanon. Sie sind auf Nothilfe angewiesen. Doch den UN-Hilfsorganisationen fehlt das Geld – mehr als die Hälfte der benötigten zehn Milliarden Dollar.

Auf der Syrienkonferenz Ende März müssten „alle Staaten ihre Anstrengungen verstärken“, sagt Entwicklungsminister Gerd Müller. „Anstrengungen“ – das klingt fast, als wäre es zu viel verlangt. Zum Vergleich: „Erforderlich, geeignet und angemessen“ nennt die EU die 1,25 Milliarden Euro deutscher Staatshilfen für den Reisekonzern TUI. „Erforderlich, geeignet und angemessen“ wäre es, wenn die Staatengemeinschaft die lächerlichen 5,4 Milliarden Dollar aufbrächte, um die größte Not zu lindern. Viel ist in diesen Zeiten von „Solidarität“ die Rede. Doch was ist sie wert, wenn sie nicht für die Schwächsten gilt?

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