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Wissing muss handeln

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Von: Pitt von Bebenburg

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Verkehrsminister Volker Wissing muss endlich damit anfangen, den Scherbenhaufen seines Vorgängers aufzukehren.
Verkehrsminister Volker Wissing. © Britta Pedersen/dpa/picture alliance

Eine Anschlussregelung für das Neun-Euro-Ticket ließe sich allein mit dem Abbau von klimaschädlichen Subventionen problemlos finanzieren. Die FDP darf diesen Umbau nicht blockieren. Der Kommentar.

Wann, wenn nicht jetzt? Es muss eine direkte Anschlussregelung für das Neun-Euro-Ticket geben, damit der Erfolg nicht verpufft.

Das Ticket hat erstaunliche Wirkungen erzielt. Es ist sozial – weil Menschen damit reisen können, die sonst kein Geld dafür hätten. Es wirkt in die Breite: 31 Millionen Menschen nutzten das Ticket seit dem 1. Juni. Damit entfaltet es, drittens, auch eine Wirkung für den Klimaschutz.

Eine attraktive Dauerlösung ist möglich. Ein 365-Euro-Bürgerticket wäre eine gute Lösung.

Greenpeace hat es vorgerechnet. Allein mit dem Abbau von klimaschädlichen Subventionen ließen sich die Kosten problemlos finanzieren. Die FDP darf diesen Umbau nicht blockieren. FDP-Verkehrsminister Wissing selbst war es schließlich, der den Erfolg des Tickets gefeiert hat. Jetzt muss er den schwierigsten Schritt schaffen: sich mit seiner Autoklientel anlegen und Parteifreund Christian Lindner umstimmen.

Die FDP verspricht schließlich, Deutschland zu modernisieren. Nun denn: Es ist Zeit, um das Land verkehrspolitisch in die Moderne zu führen.

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