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Kommentar

Doping: Wer hat die Kontrolle?

  • Daniel Schmitt
    VonDaniel Schmitt
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Die Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof ist von herausragender sportpolitischer Bedeutung. Denn es geht um die Glaubwürdigkeit der Dopingpolitik. Der Kommentar.

Es ist eine Anhörung von herausragender sportpolitischer Bedeutung, die am Montag vor dem Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne begonnen hat. Die drei Richter entscheiden nicht nur über den russischen Sport, sondern über die Glaubwürdigkeit der weltweiten Dopingpolitik. Es geht um rund 1000 involvierte russische Athletinnen und Athleten und 15.000 gelöschte Dateien zur Verschleierung von Laborwerten. In einem 62-seitigen Report hatten Ermittler:innen der Welt-Antidopingagentur Ende 2019 staatlich gestütztes Doping nachgewiesen. Das folgende Urteil: vierjähriger Ausschluss Russlands von Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, aber: Dopingunbelastete können unter neutraler Flagge starten.

Trotz des nachgewiesenen Betrugs und des Banns mit Schlupfloch gefällt sich Russland in seiner Opferrolle, zeigt kaum Reue - vor allem Wladimir Putin nicht - und bestreitet die Vorwürfe erst gar nicht. Vielmehr sollen nun juristische Winkelzüge die Strafe abwenden. Gelingt das, wäre das ein fatales Signal: Das internationale Sportsystem wäre mal wieder vorgeführt worden.

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