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FDP ermöglicht Verbrennern längeres Leben: Wenn die Liberalen mal davon nicht überrollt werden

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Von: Joachim Wille

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Die Bremser werden von der technischen Entwicklung überrollt werden. Wetten: Längst vor 2035 wird niemand mehr Verbrenner kaufen wollen. Der Kommentar.

Frankfurt – Pkw mit Verbrennungsmotoren stellen Auslaufmodelle dar. Die Motoren sind energetisch ineffizient, kompliziert zu bauen und brauchen eine aufwendige Abgasreinigung. Europas größter Autobauer, Volkswagen, peilt ein Ende des Verkaufs von Benzinern und Dieseln bereits für 2030 an. Auch Audi, Ford, Mercedes, Opel und Volvo wollen im nächsten Jahrzehnt keine Verbrenner mehr bauen. Doch die EU-Politik traut sich nicht, dieses Umstiegstempo allgemein vorzuschreiben.

FDP-Chef Christian Lindner irritiert mit seiner Haltung zu Verbrennern.
FDP-Chef Christian Lindner irritiert mit seiner Haltung zu Verbrennern. © Fabian Sommer/dpa

Immerhin 2035 sollte das Verbrenner-Stoppschild kommen. Doch das schon von EU-Kommission und Europarlament abgesegnet Datum drohte zuletzt unter die Räder zu kommen. Nicht nur Italien und einige osteuropäische Länder opponierten dagegen, auch die deutsche Ampelkoalition irrlichterte bei dem Thema. Die um ihr Profil besorgte FDP wich von der gemeinsamen Position ab, um dem Verbrenner ein längeres Leben zu ermöglichen.

FDP rettet zunächst Verbrenner: Bald wird sie niemand mehr kaufen wollen

Schon jetzt ist absehbar: Die Bremser werden von der technischen Entwicklung überrollt werden. Wetten: Längst vor 2035 wird niemand mehr Verbrenner kaufen wollen. Gründe: Die Batterietechnik der Elektroautos, jetzt noch der Knackpunkt, wird so gut sein und der von Verbrenner-Fans favorisierte synthetische Ökosprit noch viel zu knapp und zu teuer. (Joachim Wille)

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