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Was nötig ist

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Die Ukraine braucht konkrete Hilfe, um über den Winter zu kommen.
Die Ukraine braucht konkrete Hilfe, um über den Winter zu kommen. © Bernat Armangue/dpa

Die Verbündeten der Ukraine tun gut daran, wenn sie mit G7 und Nato alles unternehmen, damit Kiew den Kampf gegen Russland fortführen können und die Menschen durch den Winter kommen. Der Kommentar.

Es ist richtig und wichtig, dass die westlichen Verbündeten der Ukraine das überfallene Land weiter mit allem unterstützen, was nötig ist, damit Kiew den Kampf gegen die russischen Invasoren fortführen und die geschundenen Menschen möglichst gut durch den Winter kommen. Oder anders gesagt: Wenn die USA, Deutschland und die anderen EU-Staaten Worten Taten folgen lassen.

Insofern ist es hilfreich, wenn die G7-Staaten zu Recht die zahlreichen und vielfältigen russischen Kriegsverbrechen besser dokumentieren wollen, damit die Täter in Uniform und im Kreml dereinst zur Rechenschaft gezogen werden können. Zielführend ist es auch, wenn die EU sich anschaut, wie sie ihre Sanktionen gegen Russland noch besser umsetzen kann.

Noch wichtiger ist aber die konkrete Hilfe, die die Nato-Staaten nun liefern wollen. Dazu zählen unter anderem Winterausrüstung, medizinisches Material oder Störsender zur Drohnenabwehr für die ukrainischen Streitkräfte oder Generatoren und Transformatoren.

Es werden nicht die letzten Treffen, Beschlüsse und Hilfen gewesen sein. All das ist nötig, um der Ukraine beizustehen und um dem Autokraten Wladimir Putin zu verdeutlichen, dass er nicht gewinnen kann. Alles andere muss leider warten.

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