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Italien

Was immer nötig ist

Mario Draghi kann als Regierngschef mit einer breiten Koalition die Probleme des Landes angehen, was nicht leicht wird

Es wird höchste Zeit, dass Mario Draghi in Italien regieren und endlich die Probleme des Landes angehen kann. Dazu benötigt Rom die Milliardenhilfen aus Brüssel, die bald beantragt werden müssen, damit sie noch rechtzeitig verwendet werden können. Das wird nicht einfach.

Zum einen sind die Mittel weitestgehend zweckgebunden. Draghis Regierung muss also sagen, für welche Projekte das Geld verwendet werden soll. Streit scheint vorprogrammiert. Doch Draghi hat eine sehr breit aufgestellte Koalition zusammen. Zudem ist der ehemalige Chef der Europäischen Zentralbank im Land sehr beliebt. Und er hat in den Koalitionsgesprächen deutlich gesagt, dass Kritiker seines Kurses gerne die Regierung verlassen können.

Dennoch ist fraglich, ob die einzelnen Parteien wirklich alles tun werden, was nötig ist, um die zahlreichen Probleme des Landes zu lösen, oder ob sie sich vor allem hinter Draghi versammelt haben, um mitzubestimmen, wofür das Geld ausgegeben werden soll. Das ist sicher kein schlechter Grund und hält zusammen. Doch es wird nicht reichen.

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