Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schadensbericht

Waldsterben verhindern

  • Joachim Wille
    VonJoachim Wille
    schließen

Die Wälder hierzulande sind nur zu retten, wenn sehr viel mehr als bisher unternommen wird - wie etwa Monokulturen durch Mischwald zu ersetzen

Es sind keine bloßen „Waldschäden“ mehr. Es ist ein veritables „Waldsterben“, das sich verschärft seit drei Jahren abspielt. Ein Waldsterben 2.0, dramatischer als der Vorläufer in den 1980er Jahren. Das zeigt die Bilanz, die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner vorgelegt hat. Und klar ist auch: Was dagegen getan wird, reicht nicht.

Vor gut drei Jahrzehnten konnte der drohende Zusammenbruch in den Forsten durch Schwefelfilter für Kohlekraftwerke und Autokatalysatoren gestoppt werden. Technische Maßnahmen, die „nur“ etwas Geld kosteten. Und sie durchzusetzen, war schon schwer genug. Diesmal ist die Aufgabe komplexer. Diesmal geht es doppelt ans Eingemachte. Erstens muss die Klimaerwärmung begrenzt werden, so wie es dem Paris-Vertrag entspricht. Und zweitens muss der Waldumbau weg von Fichten-Monoforsten hin zu stabilerem Mischwald viel beherzter umgesetzt werden, als das unter Klöckners Regie geschieht.

Die Waldbesitzer:innen, die vielfach kurz vor dem Ruin stehen, brauchen Unterstützung. Keine Frage. Doch das Geld muss an Ökologie und schonende Bewirtschaftung im Wald gebunden werden. Wenn das Geld dagegen in schnell wachsende, angeblich klimastabile Baumexoten fließt, ist die nächste Krise vorprogrammiert. Bericht S. 2/3

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare