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Wärme und Licht für alle

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Von: Pitt von Bebenburg

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Heizkostenzuschuss 2022: Die „Ampel“ will die Heizkostenzuschüsse für einkommensschwache Haushalte verdoppeln.
Zehntausenden Familien droht ein dunkler und kalter Winter, wenn die Politik nicht schnell reagiert.  © Fabian Sommer / dpa

Der Vorstoß von Verbraucherschutzministerin Lemke dass Energieunternehmen drei Monate im Voraus über eine Abschaltung informieren sollen, geht nicht weit genug. Das Ziel muss sein, den Betroffenen dauerhaft eine Grundversorgung zu garantieren. Der Kommentar.

Zehntausenden Familien droht ein dunkler und kalter Winter, wenn die Politik nicht schnell reagiert. Bedürftigen Menschen dürfen aber der Strom und das Gas nicht abgestellt werden, wenn die Preise für sie unbezahlbar werden. Es geht schließlich um die Grundversorgung, um warmes Essen, Licht und Heizung.

Der Vorstoß von Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke, dass Energieunternehmen drei Monate im Voraus über eine Abschaltung informieren sollen, geht nicht weit genug. Das Ziel muss sein, dauerhaft eine Grundversorgung zu garantieren.

Schon im vorigen Winter haben plötzlich gestiegene Strompreise viele Menschen überfordert, als Niedrigpreis-Anbieter reihenweise zusammenbrachen. Inzwischen verschärft der russische Krieg die Lage. Es gibt viele Wege, um den Betroffenen zu helfen. So muss sich die Berechnung des Wohngelds an den realen Kosten der Menschen orientieren.

Das Wichtigste darf aber nicht aus dem Blick geraten: Der Ausbau erneuerbarer Energien schützt Deutschland vor Abhängigkeit von Energielieferungen, und die massive energetische Sanierung von Wohngebäuden reduziert außerdem die Kosten für die Betroffenen. Langfristig ist das der stärkste Hebel gegen die steigenden Preise.

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