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Israel

Von Rivalen und Partnern

  • Inge Günther
    vonInge Günther
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Der israelische Prenier Netanjahu sucht nach dem Bruch der Regierungskoalition einen neuen Partner und könnte ihn in einem Ultranationalisten bereits gefunden haben. Ein Kommentar.

Zu kitten ist Israels Einheitskoalition kaum noch. Offen scheint nur, ob im Frühjahr oder im Frühsommer gewählt wird. Der spätere Termin wäre Premier Netanjahu lieber, um mit mehr Abstand zu dem Corona-Debakel, das viele Israelis ihm anlasten, in den Wahlkampf zu ziehen. Nach dem Motto, wenn schon, warum nicht gleich, hat Verteidigungsminister Gantz diesen Plan durchkreuzt, als er und seine Zentrumsfraktion Blau-Weiß mit der Opposition sich auf den Weg zu schnellen Neuwahlen begaben.

Viel zu verlieren hat Gantz nicht mehr. Die von Netanjahu zugesagte Partnerschaft auf Augenhöhe hat sich als leeres Versprechen entpuppt, genauso wie das vereinbarte Rotationsmodell. Der Illusion, in einem Jahr in das Premierbüro zu wechseln, gibt sich auch Gantz nicht länger hin.

Seine Rolle als Mehrheitsbeschaffer wird aller Voraussicht nach der Ultranationalist Bennett übernehmen, der wie kein anderer von Netanjahus bröckelnder Popularität profitiert. Noch sind die beiden Rivalen, aber den Umfragen nach schon bald das künftige Führungsgespann eines strammrechten Regierungsblocks.

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