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Die neue US-Regierung hat angekündigt, die Vereinbarungen aus dem Februar zwischen Washington und den Taliban zu überprüfen.
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Die neue US-Regierung hat angekündigt, die Vereinbarungen zwischen Washington und den Taliban zu überprüfen.

Kommentar

Verzögerter Abzug

  • Andreas Schwarzkopf
    vonAndreas Schwarzkopf
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US-Präsident Joe Biden ist gut beraten, das Übereinkommen mit den Taliban zu überprüfen, da es berechtigte Zweifel gibt, dass die Aufständischen sich an die Regeln halten. Ein Kommentar.

Die neue US-Regierung hat angekündigt, die Vereinbarungen aus dem Februar zwischen Washington und den Taliban zu überprüfen. Damit gefährdet die Biden-Administration zwar den geplanten Abzug der US-Einheiten im April und womöglich auch den Friedensprozess mit den Aufständischen. Doch sind die Bedenken berechtigt, dass die Taliban die Übereinkunft nicht einhalten werden.

So nahm die Gewalt in Afghanistan in den vergangenen Monaten wieder zu. Fast täglich gibt es Anschläge, Überfälle und Entführungen. Die Taliban sind zwar nicht für alle verantwortlich, aber für viele, was nicht unbedingt für ihren Friedenswillen spricht. Zudem stocken die Gespräche zwischen der afghanischen Regierung und den Aufständischen.

US-Präsident Joe Biden ist also gut beraten, die Einheiten erst abzuziehen, wenn der Friedensprozess weiter fortgeschritten ist und die vereinbarten Ergebnisse unumkehrbar sind. Bundeswehr und andere Verbündete werden noch ein wenig länger dort bleiben können, damit das Resultat des langjährigen Einsatzes noch halbwegs versöhnlich wird.

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