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Berg-Karabach: Moskau in den vergangenen Monaten zu wenig unternommen, um die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, findet FR-Autor Andreas Schwarzkopf.
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Berg-Karabach: Moskau in den vergangenen Monaten zu wenig unternommen, um die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, findet FR-Autor Andreas Schwarzkopf.

Kommentar

Vermittler gesucht

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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In dem Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien wäre es zielführender, wenn nicht Russland sondern EU oder UN vermitteln würden. Ein Kommentar.

Von dem erfolgreichen Vermittlungsversuch Russlands im Konflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien sollte sich niemand blenden lassen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat zwar die jüngsten Gefechte mit einigen Telefonaten beendet und damit verhindert, dass zusätzliche Soldaten sterben. Dafür gebührt ihm Anerkennung.

Doch zugleich hat Moskau in den vergangenen Monaten zu wenig unternommen, um die Konfliktparteien an einen Tisch zu bringen, damit sie den jahrzehntealten Konflikt um Berg-Karabach beilegen oder es zumindest versuchen. Stattdessen liefert Russland beiden Seiten Waffen und schickt Soldaten. Das nährt den Verdacht, dass Putin zwar einen militärischen Schlagabtausch verhindert, aber keinen Frieden stiften will, weil er sonst den Einfluss im Kaukasus verlieren würde.

Besser wäre es also, wenn die EU oder die UN in dem Dauerkonflikt zwischen Aserbaidschan und Armenien vermitteln würden. Doch dafür engagiert sich niemand. Der französische Präsident Emmanuel Macron hat es während des Krieges im vergangenen Jahr nur kurz versucht.

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