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Abfüllanlage für den Corona-Impfstoff bei Sanofi in Frankfurt. Hinter den Masken verbergen sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Mitte) und Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (rechts), die die Anlage im September 2020 besichtigten.
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Abfüllanlage für den Corona-Impfstoff bei Sanofi in Frankfurt. Hinter den Masken verbergen sich Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (Mitte) und Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir (rechts), die die Anlage im September 2020 besichtigten.

Kommentar

Verlorenes Vertrauen

  • Andreas Schwarzkopf
    vonAndreas Schwarzkopf
    schließen

Wenn die Firma Sanofi in der Corona-Krise dem Impfstoff-Hersteller Biontech hilft, Millionen Dosen des Vakzins herzustellen, dann ist das eine gute unter vielen schlechten Nachrichten. Der Kommentar.

Wenn der Pharmakonzern Sanofi wie angekündigt dem Impfstoff-Hersteller und Mitbewerber Biontech dabei hilft, Millionen Dosen des ersehnten Vakzins herzustellen, dann ist das eine gute Nachricht unter den vielen schlechten beim Thema Impfen. In der Corona-Krise könnten zwei Konkurrenten zum Wohl der Allgemeinheit gemeinsame Sache machen. Zudem widerspricht diese mögliche Kooperation der bislang gängigen These, wonach der Impfstoff eines Herstellers nicht durch einen anderen in Lizenz produziert werden könne. Sollte das Beispiel nachgeahmt werden, dann gibt es womöglich schneller mehr Impfdosen, so dass auch ärmere Länder früher mit dem Impfen beginnen könnten.

Sollten dann auch noch die EU und die Firma Astrazeneca ihren Dauerstreit über die vereinbarten Liefermengen von Impfdosen zu einem guten Ende bringen und die Irritation über die Wirksamkeit dieses Vakzins für Alte beseitigt werden können, dann würde auch verloren gegangenes Vertrauen in die Impfungen wieder hergestellt sein. Doch danach sieht es leider nicht aus.

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