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K-Frage
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In CDU und CSU wächst der Druck, die Kanzlerkandidatur der Union innerhalb weniger Tage zu klären. Markus Söder (CSU), Ministerpräsident von Bayern und CSU-Vorsitzender, hat nicht wenige Unterstützer auf seiner Seite.

Kommentar

Verheddert in der K-Frage

  • Daniela Vates
    VonDaniela Vates
    schließen

Was für ein Debakel: Die Union stolpert in die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur. Der Kommentar.

Von Freundlichkeit und dem Bemühen um Gemeinsamkeit ist im Wettkampf zwischen Armin Laschet und CSU-Chef Markus Söder wenig zu spüren. Das Abwarten und Hinauszögern hat sich als Fehler erwiesen. Laschet ist durch eigenes Zutun, aber auch durch Södersche Ellenbogen-Checks stark beschädigt.

Tiefe Gräben durchziehen die Union. Der Wahlkampf wird schwierig, egal wer schließlich antritt.

Mühsam wird nun versucht, dem Prozess noch einen ansatzweise würdigen Rahmen zu geben. Vize-CDU-Chef Volker Bouffier hat den 19. April als Datum für eine Entscheidung ins Gespräch gebracht. An diesem Tag wollen die Grünen bekanntgeben, wer für sie die Kanzlerkandidatur übernehmen soll. Es ist der Versuch, durch den Aufbau einer direkten Konkurrenz mit den politischen Wettbewerbern den unionsinternen Streit vergessen zu machen. Es ist einer der wenigen geschickten Schachzüge in dieser Unions-Aufführung, die unterhaltsam ist, aber auch ziemlich würdelos.

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