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Abiy Ahmed hat sich eine blutige Nase geholt.
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Abiy Ahmed hat sich eine blutige Nase geholt.

Kommentar

Verdientes Ende

  • Johannes Dieterich
    VonJohannes Dieterich
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Die Aufständischen in Tigray haben der äthiopischen Regierung eine empfindliche militärische Niderlage beigebracht, weil die Bevölkerung die Rebellen unterstützt. Der Kommentar.

Der Erfolg der „Rebellen“ in der äthiopischen Tigray-Provinz sollte nicht nur Afrikas Potentaten eine Lehre sein. Selbst die größte militärische Überlegenheit nützt nichts, wenn eine Besatzungsarmee gegen einen Feind kämpft, der auf die Unterstützung der Bevölkerung setzen kann. Das mussten einst selbst Weltmächte in Vietnam oder in Afghanistan zur Kenntnis nehmen. Jetzt haben sich der verlogene Friedensnobelpreisträger Abiy Ahmed und sein niederträchtiger eritreischer Freund Isaias Afwerki eine blutige Nase geholt. Sie meinten, den Feind unter ihren Militärstiefeln zertreten zu können. Doch Tigrays Davide haben die beiden Goliaths gefällt.

Noch ist das letzte Wort in der Provinz des Terrors nicht gesprochen. Noch können die Goliaths die Bevölkerung Tigrays isolieren, aushungern, in ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit zappeln lassen. Dass das nicht geschieht, kann nur die internationale Staatengemeinschaft sicherstellen. Sie muss gewährleisten, dass Machiavellis in unserer Welt keine Chance haben, sondern vor dem Strafgerichtshof in Den Haag ihr verdientes Ende finden.

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