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Das unwürdige Schauspiel des Armin Laschet

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Von: Andreas Schwarzkopf

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CDU-Chef Armin Laschet verliert rasant an Einfluss. Das zeigt nicht nur der seltsame Kompromiss um den Fraktionsvorsitz. Ein Kommentar.

Frankfurt/Berlin – Der gescheiterte CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet hätte sich und seiner Partei nach der Bundestagswahl 2021 viel ersparen können. Statt vom Regierungsauftrag zu faseln, hätte er am Wahlabend das Ergebnis abwarten sollen, dann seine Niederlage eingestehen und seinem Kontrahenten Olaf Scholz und der SPD gratulieren sollen.

Man hätte ihn wohl als fairen Verlierer respektiert, und er hätte noch eine Weile nordrhein-westfälischer Ministerpräsident bleiben können. Aber selbst dies scheint kaum noch möglich nach diesem unwürdigen Schauspiel.

Armin Laschet (CDU)
Armin Laschet hat seine Widersacher dazu eingeladen, ihn zu demontieren. © Michael Kappeler/dpa

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Laschet ist mit seinem Vorgehen vollends unglaubwürdig geworden und hat seine Widersacher dazu eingeladen, ihn zu demontieren. Dafür ist er nicht alleine verantwortlich. Die Führungsriege der Union ist mit ihm diesen Weg gegangen. Doch er verliert zunehmend an Einfluss, wie der seltsame Kompromiss um den Fraktionsvorsitz zeigt.

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Nun werden sicher bald andere das Ruder übernehmen und die CDU in die Opposition führen und sie inhaltlich erneuern müssen. Das wird nicht leicht. Die FDP wird als Regierungspartei versuchen, als Vertreterin der bürgerlichen Mitte zu punkten. Und die AfD wird mit der CDU weiter um konservative Wählerinnen und Wähler konkurrieren. (Andreas Schwarzkopf)

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