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Hochschule

Unhaltbare Zustände

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die Politik muss die prekären Arbeitsverhältnisse von vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern endlich beseitigen. Der Kommentar.

Immerhin haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler es in die aktuellen Stunde des Bundestags geschafft, um auf ihre unhaltbar prekären Arbeitsbedingungen hinzuweisen. Fast alle von ihnen müssen sich von einem befristeten Arbeitsvertrag zum nächsten durchhangeln, viele sind gezwungen auf ihrer halben Stelle Vollzeit zu arbeiten, Überstunden werden vielerorts nicht entlohnt und obendrein gibt es nur für die Wenigsten trotz dieser Tortur eine Chance auf eine Festanstellung.

Forscherinnen und Forscher haben in den vergangenen Tagen unter dem Hashtag #IchBinHanna ihren Unmut geäußert und zu Recht unter anderem eine Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes gefordert. Danach dürfen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler maximal sechs Jahre vor und sechs Jahre nach der Promotion befristet beschäftigt werden. Da die nötigen Stellen aber fehlen, fliegen die meisten aus dem Uni-System. Eine neue Regierung wird den Unis zusätzliches Geld überweisen müssen, damit sie diese die unmenschlichen und wissenschaftsfeindlichen Zustände endlich beseitigen.

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