Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Ugander stehen Schlange und warten auf die Stimmabgabe zur Präsidenten- und Parlamentswahl. Staatschef Museveni, der seit 35 Jahren an der Macht ist, will sich eine weitere Amtszeit sichern.
+
Ugander stehen Schlange und warten auf die Stimmabgabe zur Präsidenten- und Parlamentswahl. Staatschef Museveni, der seit 35 Jahren an der Macht ist, will sich eine weitere Amtszeit sichern.

Uganda

Wählen ohne Wahl

  • Johannes Dieterich
    vonJohannes Dieterich
    schließen

Ugandas Präsident Yoweri Museveni stellte seinen Wahlsieg schon im Voraus sicher. Ein Kommentar.

Der 76-jährige ugandische Dauerherrscher weiß längst, wie man Herausforderer – in diesem Fall den Popstar Robi Wine – an die Wand drückt: Man verwehrt ihnen den Zugang zu den staatlichen Medien, wirft sie alle naslang ins Gefängnis und jagt ihren Fans mit dem Terror der „Sicherheitskräfte“ Angst und Schrecken ein. Schließlich schaltet man während des Urnengangs das Internet ab, damit nichts Belastendes an die Öffentlichkeit dringt. Unterdessen kann sich die vom Präsidenten eingesetzte Wahlkommission das Ergebnis ungestört zusammenbasteln.

So lief es auch bei der Mehrzahl der über 20 Urnengänge, die im vergangenen Jahr in Afrika stattfanden. Von wenigen Ausnahmen abgesehen sind sie zur Farce geworden: dank der Afrikanischen Union (AU), die der Schändung ihrer niedergeschriebenen Wahlstandards tatenlos zusieht. Als Rebellenchef nannte Museveni den Club afrikanischer Staatschefs „Gewerkschaft der Diktatoren“. Längst ist er selbst einer von deren übelsten Genossen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare