Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Wenn es um die Beschaffung des Corona-Impfstoffs geht, hat die EU versagt.
+
Wenn es um die Beschaffung des Corona-Impfstoffs geht, hat die EU versagt.

Impfstoff

Über den Tisch gezogen

  • Tim Szent-Ivanyi
    VonTim Szent-Ivanyi
    schließen

Es ist mittlerweile unbestritten, dass die EU bei der Beschaffung von Impfstoffen komplett versagt hat. Es wurde zu spät und zu wenig bestellt. Ein Kommentar.

Selbst die Länder, die nicht zusätzlich auf den russischen oder chinesischen Impfstoff setzen – wie zum Beispiel Chile –, sind beim Impfen erheblich weiter als die meisten EU-Staaten.

Nun überrascht Astrazeneca die EU erneut mit der Ankündigung, die zugesagten Liefermengen nicht einhalten zu können. Das Unternehmen nennt Exportbeschränkungen als Grund, die es nach Angaben der britischen und der US-amerikanischen Regierung allerdings gar nicht geben soll. Was stimmt nun?

Es drängt sich zunehmend der Eindruck auf, die EU lasse sich fortwährend über den Tisch ziehen. Nun aber ihrerseits mit einem umfassenden Exportverbot zu reagieren, wäre brandgefährlich. Denn das könnte einen weltweiten Handelskrieg verursachen, bei dem auch unschuldige Firmen und Staaten getroffen würden. Am Ende gewänne nur das Virus.

Doch zumindest gegenüber den USA und Großbritannien muss die Kommission klare Kante zeigen. Sie darf nicht als Bittstellerin auftreten, sondern selbstbewusst mit der klaren Ansage, sich im Zweifel mit allen Mitteln zu wehren, um die eigene Bevölkerung zu schützen. Bericht Seite 10

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare