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Kommentar

Trügerische Ruhe

  • Ruth Herberg
    VonRuth Herberg
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Das Einlenken von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wirft Fragen auf. Ein Kommentar.

Einen Schlusspunkt hinter das Theater der vergangenen Woche(n) setzt der Vorschlag der drei CDU-Vorsitzkandidaten, die Führungsfrage der Partei im Januar zu lösen, nicht – im Gegenteil. Vor allem das Einlenken von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet wirft Fragen auf. Er trat vergangene Woche vehement für eine Verschiebung der Wahl ins Frühjahr ein und begründete das mit der angespannten Corona-Lage. Doch die wird im Januar kaum besser sein als im Dezember, und das sollte Laschet längst bewusst sein. Ebenso sollte ihm klar sein, dass im Oktober die Bundestagswahl ansteht. Dass Laschet sein plötzliches Einlenken damit begründet, man brauche Klarheit für das neue Jahr, irritiert – und verbessert seine Chancen nicht.

Friedrich Merz hingegen wird sich wie ein Gewinner fühlen. Schließlich hatte er darauf gedrängt, den Parteitag so schnell wie möglich abzuhalten. Eine Entscheidung im Januar kommt dem, was er wollte, sehr nahe - obwohl er der Partei mit seinem Auftreten in der vergangenen Woche geschadet hat. All das provoziert weitere Unruhe in der CDU. Die SPD wird sich ins Fäustchen lachen.

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