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Eine Tragödie mit Ansage

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Von: Pitt von Bebenburg

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US-Präsident Biden.
US-Präsident Joe Biden. © Patrick Semansky/AP/dpa

Nur wenn Biden handelt, gegen Rassismus und gegen freien Zugang zu Waffen, wird die grausame Serie ein Ende nehmen. Der Kommentar.

Die Blutspur rassistischer Verbrechen in den USA wird immer länger. Und so schrecklich es ist: Die Terrortat eines 18-Jährigen in einem Supermarkt in Buffalo wird nicht die letzte dieser Art bleiben. US-Präsident Joe Biden sieht darin ein Hassverbrechen, das „auf abscheuliche Weise gegen das Wesen dieser Nation“ verstoße. Schön wäre es, wenn er damit für alle spräche.

Doch die USA sind ein gespaltenes Land, in dem ein erheblicher Teil einen tief sitzenden Rassismus pflegt. Auf die Agenda des Präsidenten gehört aber noch etwas anderes: das Waffenproblem. Jetzt wäre es Zeit für den Aufschrei von Lebensschützerinnen und Lebensschützern. Die sind jedoch mit dem Abbau von Frauenrechten bei der Abtreibung vollauf beschäftigt.

Nach Terror in Buffalo: Joe Biden muss handeln

Es gab einen Moment der Hoffnung. Damals, 2018, nach dem Massaker an einer Schule in Parkland (Florida), erreichten überlebende Schülerinnen die Aufmerksamkeit des ganzen Landes. Ihre Wut und ihr Kampfgeist schienen eine ernsthafte Debatte über die Beschränkung von Waffen anstoßen zu können. Das ist inzwischen mehr als vier Jahre her.

Nur wenn Biden handelt, gegen Rassismus und gegen freien Zugang zu Waffen, wird die grausame Serie ein Ende nehmen. Die Toten von Buffalo sind eine Mahnung an sein Land. (Pitt von Bebenburg)

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