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Kommentar

Tiktok soll bleiben

  • vonFinn Mayer-Kuckuk
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Der chinesische Internet-Informationsdienst sollte reguliert und überwacht, nicht verboten werden. Der Kommentar.

Ein Medium wie Tiktok zu sperren, sollte die letzte Gegenwehr des Staates sein. Mögliche Szenarien dafür beinhalten eine Bedrohung für die Bürger oder die freiheitliche Ordnung. Auf Tiktok geht es um Spaßvideos. Ein Datenabfluss in Richtung China ist zwar anzunehmen, bisher aber nicht belegt. Es ist keine größere Gefährdung der Jugend zu erkennen.

Die Frage nach dem Umgang mit Informationsdiensten aus der autoritär regierten Volksrepublik bleibt jedoch offen. Alle Daten, die nach China gelangen, stehen den dortigen Sicherheitsdiensten zur Verfügung, die sie zudem besonders clever verknüpfen.

Hier helfen Regulierung und Überwachung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik hat noch nicht die nötige Personalstärke, um alle Programme zu durchleuchten. Die Schaffung einer europäischen Institution wäre sinnvoll. Sie könnte ein Foulspiel der chinesischen Medienanbieter aufdecken. Ein Regelverstoß könnte sanktioniert werden. Hörensagen, eine diffus kritische Haltung gegen China und Sicherheitslücken reichen für ein Verbot nicht. (Von Finn Mayer-Kuckuk)

In den USA schlug die Verfügung von Donald Trump gegen die Video-App TikTok hohe Wellen. Jetzt wehrt sich das Unternehmen aus China.

Frankfurt will TikTok in die Stadt locken. Das Unternehmen sucht nach einem Sitz für seine Europazentrale.

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