Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Thomas L. Kemmerich, Landespartei- und Fraktionsvorsitzender der FDP Thüringen, steht im Thüringer Landtag.
+
Thomas L. Kemmerich, Landespartei- und Fraktionsvorsitzender der FDP Thüringen, steht im Thüringer Landtag.

Kommentar

Thüringen: CDU liebäugelt trotz „Sündenfall“ Kemmerich mit AfD

  • Stephan Hebel
    vonStephan Hebel
    schließen

Ein Jahr nach dem Debakel im Thüringer Landtag verlängert die Regierung Ramelow das Bündnis mit der CDU: Viele Christdemokraten liebäugeln dennoch mit der AfD. Ein Kommentar.

„Debakel von Erfurt“: Gemeinsame Ministerpräsidenten-Wahl von CDU und AfD jährt sich

Ein Jahr ist es nun her, das „Debakel von Erfurt“. Gemeinsam mit der AfD wählte die CDU im Thüringer Landtag am 5. Februar 2020 den FDP-Kandidaten Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten. Einen Monat später war der Spuk zunächst vorbei. Der Linke Bodo Ramelow wurde wieder Regierungschef und führt seitdem eine rot-rot-grüne Minderheitsregierung.

Die gute Nachricht: Ramelows Regierung hat gerade den „Stabilitätspakt“ mit der CDU verlängert, der für eine punktuelle Zusammenarbeit zwischen Rot-Rot-Grün und der CDU sorgt. Minderheitsregierungen können also besser funktionieren als wild zusammengewürfelte Koalitionen.

Noch immer liebäugeln CDU-Parlamentarier mit der AfD

Die schlechte Nachricht: Viele in der CDU liebäugeln immer noch mit der AfD. In Sachsen-Anhalt kippte CDU-Ministerpräsident Reiner Haseloff die Erhöhung des Rundfunkbeitrags – weil seine Freunde es sonst mit der AfD getan hätten. Und wenn es um Migration oder innere Sicherheit geht, vertritt die CDU oft eine Politik, die auch AfD-Fans erfreuen kann. Das mag die AfD kleiner machen – aber Antifaschismus geht anders. (Stephan Hebel)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare