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Homeschooling heißt auch:  Bewegungsmangel. Sportlehrer:innen tun ihr Bestes, um Schüler:innen vor den Bildschirmen zu ein wenig Bewegung zu motivieren. Aber manchmal ist alle Mühe vergebens.
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Homeschooling heißt auch: Bewegungsmangel. Sportlehrer:innen tun ihr Bestes, um Schüler:innen vor den Bildschirmen zu ein wenig Bewegung zu motivieren. Aber manchmal ist alle Mühe vergebens.

Kommentar

Bewegung bleibt Theorie – weil das Schulamt es so will

  • Elena Müller
    vonElena Müller
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Lehrerinnen und Lehrer tun ihr Bestes, um dem Bewegungsmangel von Kindern und Jugendlichen entgegen zu wirken. Doch die Behörden lassen alle Pläne zur Theorie erstarren. Ein Kommentar.

Die Eltern von Grundschulkindern werden aufatmen, das Homeschooling teilweise hinter sich zu haben und die Kinder sich freuen, ihre Freunde wiederzusehen. In zehn Bundesländern dürfen seit Montag die Jüngeren wieder in die Schule. Für alle anderen heißt es aber bis auf weiteres: Distanzunterricht.

Da allerorten über den Bewegungsmangel der Kinder und Jugendlichen in der Pandemie berichtet wird, tun die Sportlehrer:innen ihr Bestes. Sie überlegen sich, wie sie die Schüler:innen vor den Bildschirmen zu ein wenig Bewegung motivieren können. Sie schicken Bastelanleitungen für Jonglierbälle, verordnenen Liegestütze oder Schlittenfahren und stellen Pläne für ein Lauftraining zusammen.

Doch Moment: So einfach kann das doch nicht sein, oder? Das dachte sich wohl auch ein Schulamt in Hessen und hat den Lehrer:innen ein Papier zum „Unfallversicherungsschutz bei sportpraktischen Übungen im Distanzunterricht“ zukommen lassen. Könnten die Kinder beim Schlittenfahren oder Joggen ausrutschen? Sich bei den Liegestützen verletzen? Ja? Können die Lehrer:innen sicherstellen, dass alle die Übungen richtig machen? Nein? Dann sind die Bemühungen zu unterlassen. Also heißt es weiter Sportunterricht per Arbeitsblatt – und Bewegung bleibt Theorie.

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