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Teufelskreis durchbrechen 

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Von: Andreas Schwarzkopf

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Eine Waffe zu besitzen, ist oft eine Identitätsfrage. (Symbolbild)
Eine Waffe zu besitzen, ist oft eine Identitätsfrage. (Symbolbild) © imago images/Joerg Boethling

Unmöglich sind schärfere Waffengesetze in den USA nicht. Neuseeland hat 2019 nach einem Amoklauf 26 Tage dazu gebraucht. Der Kommentar.

Jedes neue Schulmassaker in den USA erinnert die Menschen in den Vereinigten Staaten schmerzlich daran, dass sie weder diese Gewalttaten noch die anschließende Trauer und die Empörung verhindern konnten. Doch offensichtlich muss sich noch viel ändern, damit der Teufelskreislauf durchbrochen wird.

Die nicht wenigen Gottesfürchtigen müssten erkennen, dass beten alleine die Anschläge nicht verhindert. Waffennarren und die Republikaner müssten endlich einsehen, dass es nicht stimmt, dass derartige Taten durch Waffen verhindert werden. Das Gegenteil ist der Fall.

Die Demokraten sollten vielleicht eine neue Strategie entwickeln. Bisher scheiterte jedenfalls jede Initiative nach generell schärferen Waffengesetzen. Womöglich wäre es hilfreich, wenn man zunächst die Altersgrenze von 18 Jahren auf 21 Jahren heraufsetzt. Zumindest fast alle der meist männlichen Täter bei Attentaten an Schulen waren jünger als 21 Jahre.

Zielführend wäre es auch, wenn Waffen nicht mehr das überhöhte Symbol für Freiheit wären. Dann würden sicher viele Anhänger deren Besitz nicht mehr zu einer Identitätsfrage stilisieren. Unmöglich sind schärfere Waffengesetze jedenfalls nicht. Neuseeland hat 2019 nach einem Amoklauf 26 Tage dazu gebraucht.

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