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Schauprozess gegen Suu Kyi in Myanmar

Auf den Schauprozess in Myanmar müssen Taten statt Worte folgen

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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In Myanmar beginnt der Schauprozess des Militärs gegen Aung San Suu Kyi. Die internationale Gemeinschaft muss endlich ernsthaft gegen die Machthaber vorgehen. Ein Kommentar.

Der Schauprozess der Militärdiktatur in Myanmar gegen die gestürzte De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi mahnt die internationale Gemeinschaft, endlich ernsthaft gegen die Machthaber vorzugehen. Die punktuellen Sanktionen von EU und USA gegen einzelne Putschisten müssen ergänzt werden - etwa mit einem Waffenembargo gegen die Junta, damit diese nicht weiter Krieg gegen das eigene Volk führen kann.

Dafür müssten China und Russland dazu gebracht werden, ein gemeinsames Vorgehen im UN-Sicherheitsrat nicht weiter zu blockieren. Hilfreich wäre es auch, wenn sich Moskau und Peking nicht weiter zu Komplizen der Junta machen würden, indem sie das Vorgehen der Junta verurteilen, statt die Militärdiktatur indirekt anzuerkennen. So geschehen kurz nach dem Putsch, als sie Vertreter zu einer Parade schickten, mit der sich die Generäle am „Tag der Streitkräfte“ feierten.

Außerdem sollte jenen mehr als bisher geholfen werden, die vor der Gewalt in die Nachbarländer geflüchtet sind. Es reicht nicht, die Opposition des Landes lediglich verbal zu unterstützen.

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