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Jacob Zuma harrte bis zuletzt in seinem Landsitz aus.
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Jacob Zuma harrte bis zuletzt in seinem Landsitz aus.

Südafrika

Südafrikas Ex-Präsident Jacob Zuma muss die Zeche zahlen

  • Johannes Dieterich
    VonJohannes Dieterich
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Südafrikas Ex-Präsident Jacob Zuma tritt nach langem Hin und Her seine Gefängnisstrafe an. Das ist vor allem seinem Nachfolger zu verdanken. Ein Kommentar.

Die Menschen in Südafrika sind am Donnerstag in einem neuen Staat aufgewacht. Zum ersten Mal in der Geschichte der vor 27 Jahren runderneuerten Nation – genau genommen in der Geschichte des Landes überhaupt – wurde ein ehemaliges Staatsoberhaupt verhaftet. Bislang gab es nur den umgekehrten Fall: als mit Nelson Mandela ein ehemaliger Häftling zum Präsidenten gekürt wurde. Jacob Zuma ist in mehrfacher Hinsicht der Antipode Mandelas: Statt für die Befreiung des Volkes Qualen zu erleiden, quälte er das Volk, um sich selbst zu bereichern.

Dass der 79-Jährige seine bunten Hemden endlich gegen einen orangen Overall eintauschen muss, ist vor allem seinem Nachfolger, Cyril Ramaphosa, zu verdanken. Der Staatspräsident und Vorsitzende des „African National Congress“ (ANC) arbeitete langsam, aber unverdrossen daran, dass Zuma die Zeche für seine an Dreistigkeit kaum noch zu überbietende Herrschaft zahlt. Aber Ramaphosas Herkulesarbeit ist noch nicht vollendet: Erst wenn aus dem korrupten ANC wieder eine anständige Organisation geworden ist, kann er sich auf seinen Lorbeeren ausruhen.

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