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Schwarz-Grün

Stuttgart ist nicht Berlin

  • Markus Decker
    VonMarkus Decker
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Die „Süddeutsche Zeitung“ hat kürzlich zusammengetragen, was der FDP-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg vor der Landtagswahl über den grünen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann gesagt hat. Ein Kommentar.

Hans-Ulrich Rülke warf ihm „Totalversagen“ vor, nannte ihn „Winfridos Kretschmannakis“ (in Anspielung auf Griechenlands Schuldenpolitik) und den „letzten Mohikaner des Shutdowns“. Nach der Wahl wollte Rülke plötzlich mit Kretschmann regieren – in einer Ampel aus Grünen, SPD und FDP. Doch die Grünen haben ihm nun einen Korb gegeben.

Aus Kretschmanns Sicht ist das verständlich. Er hat sowohl die SPD als auch die CDU an die Wand regiert. Mit 72 Jahren gewöhnt man sich nur noch ungern an neue Leute. Überdies ist eine Dreier-Koalition anspruchsvoller als ein Zweier-Bündnis, mit dem man schon Erfahrung hat. Abgesehen davon, dass Kretschmann mindestens ebenso sehr schwarz wie grün ist, mag er sich einfach nicht reinreden lassen – schon gar nicht von Landesvorsitzenden, die 30 oder gar 40 Jahre jünger sind.

Den Grünen in Berlin wäre eine Ampel in Stuttgart im Vorfeld der Bundestagswahl sehr zupass gekommen. Andererseits bleibt die Ampel im Bund möglich, selbst wenn sie im Land Baden-Württemberg nicht kommt.

Bericht Seite 6

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