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Darstellerinnen sind überwiegend jung, genormt schlank und dürfen gern in Romantik-Formaten auftreten, wie Lily Collins in „Emily in Paris“.
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Darstellerinnen sind überwiegend jung, genormt schlank und dürfen gern in Romantik-Formaten auftreten, wie Lily Collins in „Emily in Paris“.

Kommentar

Streaming-Serien von Netflix, Amazon & Co.: Traditioneller Mist und überall nur Männer

  • Bascha Mika
    VonBascha Mika
    schließen

In Streaming-Serien überwiegen leider abgenutzte Rollenbilder von Frauen und Männern und obendrein kommen Frauen seltener als Männer vor. Ein Kommentar.

  • Nicht-lineares Fernsehen wird gerade bei Jüngeren immer beliebter.
  • Die Rollenklischees bei Netflix, Amzaon & Co. sind allerdings nicht neu.
  • Besonders zukunftsweisend ist das nicht.

Die Zukunft hat längst begonnen. Wer schaut heute schon lediglich lineares Fernsehen? Rund 40 Prozent der Deutschen nutzen die Streaming-Dienste von Netflix, Sky, Amazon & Co. Die neuen Technologien haben die Medienlandschaft revolutioniert, doch die angebotenen Inhalte kommen ätzend unverändert daher: Männer, Männer, Männer!

Streaming-Serien: Veraltete Geschlechterbilder wohin man zappt

Abgenutzte Rollen, veraltete Geschlechterbilder, lächerlich wenig Diversität. Was Streaming-Serien an gesellschaftlicher Realität präsentieren, ist so rückwärtsgewandt, wie wir es aus dem TV-Programm kennen. Die Studie der Malisa-Stiftung zeigt: Auf eine Frauenfigur kommen zwei männliche Hauptdarsteller; nur 35 Prozent aller Rollen sind weiblich besetzt; die Darstellerinnen sind überwiegend jung, genormt schlank und dürfen gern in Romantik-Formaten auftreten.

Streaming-Serien: Die Jüngeren werden mit traditionellen Werten gefüttert

Was das Problem verschärft: Vor allem jüngere Nutzerinnen und Nutzer zwischen 14 und 40 Jahren konsumieren Serien und werden bei Netflix, Amazon und all den anderen mit dem traditionellen Mist gefüttert. Die Zukunft hat längst begonnen? Nur wenn sich bei der Präsentation von Frauen viel ändert.

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