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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beuscht anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion die Ausstellung „Dimensionen des Verbrechens“ im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst.
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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beuscht anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls Deutschlands auf die Sowjetunion die Ausstellung „Dimensionen des Verbrechens“ im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst.

Gedenken an Krieg

Steinmeiers Fehler

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
    schließen

Die Rede des Bundespräsidenten zum Gedenken an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion wird leider überschattet vom Boykott einiger Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Der Kommentar.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat vieles richtig gemacht beim Gedenken an den Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion vor 80 Jahren. Er erinnerte in deutlichen Worten an den verbrecherischen Vernichtungsfeldzug und an die Millionen Toten in der Sowjetunion. Er kritisierte Versäumnisse, mahnte zur Versöhnung und appellierte, die leidvolle Geschichte nicht zu instrumentalisieren.

Und dennoch wird diese Rede überschattet. Mehrere der 15 Botschaften der Nachfolgestaaten der Sowjetunion boykottierten die Gedenkveranstaltung – darunter Staaten wie die Ukraine, Litauen, Lettland und Estland.

Ihre Argumente mögen nicht bis ins Detail überzeugen. Doch besonders im Falle Kiews hätte das Bundespräsidialamt wegen des Konflikts zwischen der Ukraine und Russland vielleicht vorab klären sollen, ob es dort Einwände gibt und unter welchen Bedingungen eine Gedenkfeier mit Repräsentanten Moskaus möglich sein würde. Dann hätte Steinmeier womöglich den Stein des Anstoßes aus dem Weg räumen können und würde nicht unsensibel wirken. Bericht S. 5

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