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Der Westen richtet sich auf einen langen Konflikt ein

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Rauch steigt in Charkiw aus den Trümmern eines brennenden Hauses auf, das bei einem russischen Angriff zerstört wurde. Offensichtlich stellen sich die Regierenden des westlichen Bündnisses auf einen langen Konflikt ein, aus dem es derzeit keinen Ausweg zu geben scheint.
Rauch steigt in Charkiw aus den Trümmern eines brennenden Hauses auf, das bei einem russischen Angriff zerstört wurde. © Felipe Dana/dpa

Trotz der Demonstration der Stärke gelingt es den USA und den europäischen Verbündeten nicht, Wladimir Putins Abnutzungskrieg zu stoppen. Der Kommentar.

Die USA haben mit ihren europäischen Verbündeten in Brüssel nicht nur die bisherige Konfrontationslinie gehalten, sondern die Reihen weiter geschlossen gegen Putins Krieg in der Ukraine. Die Nato will mit weiteren Truppen die Ostflanke stärken und damit auch die Menschen in den mittel- und osteuropäischen Staaten beruhigen. Die will EU Sanktionen verschärfen.

Und alle zusammen koordinieren die Unterstützung der Ukraine mit Waffen und allem, was nötig ist, damit die Ukrainerinnen und Ukrainer die Kämpfe bestehen können. Zugleich sind sie besonnen geblieben und haben den Konflikt nicht unnötig eskaliert und eine Flugverbotszone oder Kampfjets für die Ukraine erneut abgelehnt.

Trotz der Demonstration der Stärke gelingt es dem Westen nicht, Wladimir Putins Abnutzungskrieg zu stoppen. Im Gegenteil. Offensichtlich stellen sich die Regierenden des westlichen Bündnisses auf einen langen Konflikt ein, aus dem es derzeit keinen Ausweg zu geben scheint.

Treffen zwischen der Ukraine und Russland sind bislang genauso ergebnislos geblieben wie die Gespräche zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Putin. Das sind keine guten Nachrichten - auch nicht für die Flüchtenden, die nun in Europa bestmöglich unterstützt werden müssen.

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