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Nach Parlamentswahlen in Schottland
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Aus den Wahlen in Schottland geht die regierende Nationalpartei als Siegerin hervor.

Schottland

Regierungsbildung in Schottland: Schweigen ist Gold

  • Peter Rutkowski
    VonPeter Rutkowski
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In Schottland ist das Verpassen der absoluten Mehrheit kein Beinbruch. Man redet miteinander und findet Kompromisse. Innerbritische Diplomatie ist zukunftsfähig. Der Kommentar.

Edinburgh - Das Mandat des Wochenendes kann nicht klarer sein: Die Schottische Nationalpartei spricht – grün umrankt – für die schottische Nation. Und also für ein zweites Referendum zur Eigenstaatlichkeit. Doch laut war das Mediengeheul, die absolute Mehrheit sei verpasst worden, die Unabhängigkeit also wieder zurück im Reich wirrer Fantasie. Die Schottin und der Schotte grinsen sich darauf nur eins.

Ihr Wahlsystem versucht nämlich absolutistische Mehrheiten zu vermeiden: Man redet miteinander und findet Kompromisse. Demokratie halt. Daran hat sich am Samstag sogar London erinnert, was nach all den Jahren obszönen Brexit-Getöses niemand mehr erwartet hatte. Die freundliche Offerte von dort – man sollte miteinander reden, „wie man den Menschen, denen wir dienen“, helfen kann – ist für Edinburgh Gold wert. Der Plural als diplomatischer Ölzweig.

Schottland: Unabhängigkeitsreferendum durch Wahlsiegerin Nicola Sturgeon für 2023 avisiert

Die schottische Siegerin, die die Unabhängigkeit gar nicht im Wahlkampf nutzte, begnügt sich damit, bis 2023 ein Referendum zu avisieren. Und sagt nicht mehr als das. Innerbritische Diplomatie ist zukunftsfähig. (Peter Rutkowski)

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