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Wahlkampf

Scholz packt es plump an

  • Stephan Hebel
    VonStephan Hebel
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Der Fauxpas im SPD-Wahlspot stellt alle Versuche unter Verdacht, sich dem ideologischen Kompass von Laschet und seinem Umfeld in seriöser Form zu widmen - das wäre notwendig

Die SPD hat sich einen schönen, einfachen Wahl-Werbespruch ausgedacht: „Scholz packt das an.“ Das klingt nach „Ärmel hoch“ (nicht nur zum Impfen), transportiert ein bisschen alten Malocher-Stolz und atmet das Macher-Image, mit dem der Kanzlerkandidat als pragmatischer Politik-Handwerker punkten soll.

Es ist anzunehmen, dass Olaf Scholz auch bei den Werbespots mit „anpackt“. Also ist er mitverantwortlich für den bisher plumpesten Spot seiner Partei: Da wird Nathanael Liminski, der Vertraute von Unions-Kandidat Armin Laschet, wegen seiner „erzkatholischen“ Einstellung und eines uralten Zitats zum Sex vor der Ehe angegriffen – ein fataler Fehlgriff.

Dass so etwas auf diejenigen zurückfällt, die es verzapft haben, ist das eine. Wirklich schlimm ist etwas anderes: Dieser Fauxpas stellt auch alle Versuche unter Verdacht, sich dem ideologischen Kompass von Laschet und seinem Umfeld in seriöser Form zu widmen. Dabei wäre genau das dringend notwendig – gerade bei Laschet, der es sich zur Strategie gemacht hat, klare Richtungsangaben zu seiner künftigen Politik zu verweigern. Bericht S. 6

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