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Für mehr Tierwohl sollte auch das Bundeslandwirtschaftsministerium sorgen.
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Für mehr Tierwohl sollte auch das Bundeslandwirtschaftsministerium sorgen.

Tierwohlabgabe

Schluss mit dem Zeitspiel

  • Jakob Maurer
    VonJakob Maurer
    schließen

Es ist gut, wenn das Bundeslandwirtschaftsministerium Vorschläge für einen Weg zu mehr Tierwohl vorlegt. Der Kommentar.

Seit fast 20 Jahren hat Tierschutz Verfassungsrang. Seit einem Jahr liegen dem Bundeslandwirtschaftsministerium Vorschläge für einen Weg zu mehr Tierwohl vor – nun ist deren Machbarkeit belegt. Noch in dieser Legislaturperiode sollte die Finanzierung der Borchert-Vorschläge auf den Weg gebracht werden. Zu lange wurde hier Zeit geschunden.

Es ist sicherzustellen, dass die Mittel unmittelbar den Landwirt:innen zugutekommen, die in mehr Tierwohl investieren wollen. Damit gewänne die deutsche Agrarpolitik in Europa an Glaubwürdigkeit. Nur mit gutem Beispiel kann eine generelle Anhebung der EU-weiten Tierhaltungsstandards erreicht werden.

Eine Abgabe auf Tierprodukte darf jedoch keinesfalls Haushalte mit niedrigem Einkommen gegenüber wohlhabenderen benachteiligen. Hier ist sozialpolitischer Ausgleich notwendig.

Ein deutlicher Abbau der Tierbestände ist derweil nicht Teil des Plans, obwohl genau das aus Klimaschutzsicht dringend notwendig wäre. Ein wenig mehr Platz und Licht führen weder automatisch zu Gesundheit noch zu einem besseren Tierleben oder besserem Fleisch. Deshalb sollte nicht nur der Umbau der Landwirtschaft, sondern auch der Abbau der Massentierhaltung verfolgt werden.

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