Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

In Teheran wollen sie sich für den Mord und andere Demütigungen in diesem Jahr rächen.
+
In Teheran wollen sie sich für den Mord und andere Demütigungen in diesem Jahr rächen.

Kommentar

Schlechte Aussichten

  • Andreas Schwarzkopf
    vonAndreas Schwarzkopf
    schließen

Der Anschlag auf den iranischen Atomphysiker Fachrisadeh zielt auch auf mögliche Verhandlungen zwischen dem gewählten US-Präsidenten Biden und dem Mullah-Regime. Ein Kommentar.

Der Mordanschlag auf den iranischen Atomphysiker hat nicht nur Mohsen Fachrisadeh und das iranische Atomprogramm zum Ziel gehabt, sondern auch mögliche diplomatische Verhandlungen zwischen dem Mullah-Regime und dem gewählten US-Präsidenten Joe Biden.

Beide Seiten sollten das Ziel aber weiter verfolgen und nach dem Amtsantritt Bidens wie angekündigt über das gekündigte Atomprogramm und die US-Sanktionen sprechen und damit die Pläne der Attentäter durchkreuzen.

Das wird nicht leicht. Zum einen sind Hardliner auf beiden Seiten nicht daran interessiert. In Teheran wollen sie sich für den Mord und andere Demütigungen in diesem Jahr rächen. In Washington hat der amtierende Präsident Donald Trump am Wochenende nichts unternommen, um die weitere Eskalation der Auseinandersetzung mit dem Mullah-Regime zu beruhigen.

Zum anderen werden im Nahen Osten Stimmen laut, die Zeit bis zu Bidens Amtsantritt im Januar zu nutzen, weil der Iran und seine Verbündeten gerade schwach sind und jetzt zu einer umfassenden Vereinbarung gezwungen werden sollten, einschließlich eines Verzichts auf Terrorismus und Einmischung im Ausland. All das lässt nichts Gutes ahnen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare