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Nicolas Sarkozy (M), ehemaliger Präsident von Frankreich, bei einer seiner Anhörung im November 2020 in einem Gerichtsgebäude in Paris ein.
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Nicolas Sarkozy (M), ehemaliger Präsident von Frankreich, bei einer seiner Anhörung im November 2020 in einem Gerichtsgebäude in Paris ein.

Frankreich

Sarkozy im Abseits

  • Stefan Brändle
    vonStefan Brändle
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Der ehemalige französische Präsident muss ins Gefängnis und kann damit eine neue Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr vergessen. Ein Kommentar.

Es ist ein Paukenschlag für Frankreichs Politik: Ex-Präsident Nicolas Sarkozy muss ein Jahr ins Gefängnis. Auch wenn der 66-jährige Konservative Berufung gegen das Verdikt der Pariser Strafkammer einlegen wird: Seine Ambitionen auf eine neue Kandidatur bei den Präsidentschaftswahlen 2022 kann er damit vergessen. Zumal er Mitte März erneut vor Gericht muss wegen Vertuschung unerlaubter Wahlkampfüberschüsse im Jahr 2012.

Die Häufung dieser Politaffären zeigt das Gleiche wie Sarkozys jüngste, vom Alter nicht gerechtfertigte Covid-Impfung: Wer so leger mit dem Recht umgeht, sollte nicht die Geschicke eines Staates lenken. Seine Anhänger entgegnen, Sarkozy handle eben so frei wie die Franzosen.

Viele Franzosen ärgern sich durchaus über diese Politsitten. Sie glauben, dass ihre Volksvertreter in der Hauptstadt „alle korrupt“ seien – „tous pourris“, wie der Rechtsextremist Jean-Marie Le Pen behauptet. Und das ist fatal. Sarkozys Rechtshändel nützen letztlich nur einer Person, die bereits in den Startlöchern für die Wahl 2022 ist: der Populistin Marine Le Pen.

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