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Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, und Alexander Lukaschenko: Enge Zusammenarbeit.
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Wladimir Putin (r), Präsident von Russland, und Alexander Lukaschenko: Enge Zusammenarbeit.

Kommentar

Belarus: Sanktionen sind zu wenig

  • Andreas Schwarzkopf
    VonAndreas Schwarzkopf
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Die Mehrheit der Menschen in Belarus will ihren Diktator loswerden. Ein Kommentar.

Der belarussische Langzeitdiktator Alexander Lukaschenko muss für seinen Machterhalt einen hohen Preis zahlen. Die Mehrheit der Menschen im Land will ihn loswerden, die westlichen Staaten belegen den osteuropäischen Staat und viele seiner Repräsentanten mit Sanktionen und nun muss der auch noch für einen dringend benötigten Kredit von Moskau viele enger mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammenarbeiten als Lukaschenko wollte. Träumte er Ende der 90er Jahre zu Zeiten von Boris Jelzin noch davon, mit dem großen Bruder auf Augenhöhe zu kommen, ist er nun ein Bittsteller.

Wer Lukaschenko in die Knie zwingen will, bekommt es auch mit Putin zu tun

Das ist sehr im Sinne Putins, der den Einfluss Moskaus weiter nach Westen ausdehnen kann. Das dient seinen großen Zielen. Es erhöht die Sicherheit Russlands und verschafft ihm politisches Gewicht, lässt Russland wie eine Weltmacht aussehen. All das macht ihn in seinem Heimatland nahezu unantastbar.

Für die EU-Staaten und die USA bedeutet dies: Wer Lukaschenko in die Knie zwingen will, bekommt es auch mit Putin zu tun. Der Westen wird sich also mehr einfallen lassen müssen als Sanktionen, um den Menschen in Belarus zu helfen. Beschränken sich EU und die USA lediglich auf Strafen, treiben sie lediglich die Kosten für Lukaschenko in die Höhe. (Andreas Schwarzkopf)

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