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Sahra Wagenknecht: Das Geschäft der Spalterin

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Von: Pitt von Bebenburg

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Streitbar: Sahra Wagenknecht.
Streitbar: Sahra Wagenknecht. © dpa

Es ist offenkundig: Sahra Wagenknecht wildert mit ihrer abstrusen Provokation im rechten Lager. Das ist viel einfacher für sie, als sich von ihrer Partei zu trennen. Der Kommentar.

Die Grünen sind die Lieblingsfeinde der extremen Rechten in Deutschland. Und die Lieblingsfeinde einer Politikerin, die sich immer noch als Linke bezeichnet: Sahra Wagenknecht. Die Linken-Abgeordnete nennt die Grünen die „gefährlichste Partei im Bundestag“ – so ähnlich sagt das auch AfD-Chef Tino Chrupalla. Es ist offenkundig: Wagenknecht wildert mit ihrer abstrusen Provokation im rechten Lager.

Doch eines scheint ihr noch wichtiger zu sein: die eigene Partei zu zerlegen. Das gelingt der Ex-Fraktionschefin auf bemerkenswerte Weise, denn sie kann auf eine getreue Anhängerschaft in der Linken zählen.

Sahra Wagenknecht: Bei den Linken falsch aufgehoben

Die verteidigt Wagenknechts krause Thesen mit Hinweis auf Pluralität, die in einer Partei mit vielen Strömungen tatsächlich bedeutsam ist. Dabei ignoriert sie, dass eine Partei nur erfolgreich sein kann, wenn sie gemeinsam beschlossene Positionen vertritt.

Wagenknecht weiß längst, dass sie in der Linken nicht mehr richtig aufgehoben ist. Eine Spaltung der Partei wäre naheliegend. Doch haben schon andere vor ihr erleben müssen, dass die Gründung einer neuen Partei viel Arbeit macht und schnell zur Bedeutungslosigkeit führen kann. Viel einfacher ist es, mit Provokationen Aufsehen zu erregen. Im Zweifel mit Annäherungen nach ganz rechts. (Pitt von Bebenburg)

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