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Der Kremlchef kündigte an, Russland sei allzeit bereit, „schnell und hart“ zu reagieren.
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Der Kremlchef kündigte an, Russland sei allzeit bereit, „schnell und hart“ zu reagieren.

Kommentar

Russland, Ukraine und Weißrussland: Wladimir Putin ist bereit zur Härte

  • Ulrich Krökel
    vonUlrich Krökel
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Russlands Präsident lässt die Öffentlichkeit im Ungewissen. Es sollte aber niemand überrascht sein, wenn Putin Belarus demnächst zur Wiedervereinigung „einlädt“. Ein Kommentar.

Wladimir Putins schärfstes taktisches Schwert ist seine Unberechenbarkeit. Der russische Präsident lässt seine Gegnerinnen und Gegner am liebsten im Ungewissen. Und das funktioniert fast immer. So rätselt die Weltöffentlichkeit seit Wochen, was Putin mit dem Truppenaufmarsch im Grenzgebiet zur Ukraine beabsichtigt. Ebenso unklar ist, ob der Kremlchef auf den Tod seines Herausforderers Alexei Nawalny spekuliert, oder ob er ihn bald abschieben lässt oder, oder, oder …

Weißrussland: Ein Putsch in Minsk könne jederzeit losbrechen

Niemand weiß es, und daran änderte am Mittwoch auch Putins Rede zur Lage der Nation nichts. Zu Nawalny verlor er kein Wort – auch nicht zu den Protesten oder den Panzerbrigaden an Ukraines Haustür. Stattdessen schob Putin eine weitere Figur aufs Spielbrett. Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko sei von Mordplänen bedroht.

Ein Putsch in Minsk könne jederzeit losbrechen. Der Kremlchef kündigte an, Russland sei allzeit bereit, „schnell und hart“ zu reagieren. Was das bedeuten kann, hat Putin 2014 bei der Krim-Annexion vorgeführt. Auch damals ahnte kaum jemand etwas. Und deshalb sollte niemand überrascht sein, wenn Putin Belarus demnächst zur Wiedervereinigung „einlädt“. (Ulrich Krökel)

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