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Pflege

Reform ohne System

Die Pflegereform in Deutschland weist Mängel auf. Der Kommentar.

Es hat sich herumgesprochen, dass die deutsche Pflege-„Branche“ an einem systematischen Mangel leidet: Wer sich um kranke oder alte Menschen kümmert, ist gemessen an der Bedeutung und Schwere der Arbeit meistens hoffnungslos unterbezahlt.

Nun will Gesundheitsminister Jens Spahn Abhilfe schaffen: Nur diejenigen Einrichtungen sollen noch anerkannt werden, die ihre Beschäftigten nach Tarifverträgen und ähnlichen Vereinbarungen entlohnen. Das kostet allerdings Geld, das im bestehenden System schlicht nicht vorhanden ist. Wer wie Spahn dennoch glaubt, die systematische Unterfinanzierung innerhalb des Systems in den Griff zu bekommen, schnürt eine „Mogelpackung“. Genau darauf hat jetzt die Stiftung Patientenschutz hingewiesen, mit Recht.

Bezahlen müssen teils die Angehörigen, teils die Beitragszahlenden und teils wohl der Staat aus knappen Steuermitteln. Das ist alles Flickschusterei. Nur mit einer Systemumstellung, also einer Bürgerversicherung, zu deren Einnahmen zum Beispiel auch Dividenden beitragen, lässt das Problem sich lösen. Also ganz sicher nicht mit Jens Spahn.

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