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Marcelo Rebelo de Sousa
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Marcelo Rebelo de Sousa.

Portugal

Rechte Sorgen

  • Martin Dahms
    VonMartin Dahms
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Die Präsidentschaftswahl in Portugal beschert den Konservativen einen Sieg und mit der rechtspopulistischen Partei Chega eine Herausforderung für die Rechtsparteien. Ein Kommentar.

Marcelo Rebelo de Sousa ist mit 60,7 Prozent als Präsident wiedergewählt worden. Er war einst Chef der bürgerlichen Partido Social Demócrata (PSD), ist also im Links-rechts-Schema ein Konservativer. Portugals Rechte kann prahlen: Seht her, wie gut wir dastehen!

Viele Portugiesen haben aber die Angewohnheit, bei Präsidentschaftswahlen nicht nach links oder rechts zu schauen, sondern auf die Person, die es zu wählen gilt. Und in Rebelo de Sousa sehen sie einen Mann, dem sie vertrauen. Zuletzt war es der Sozialist Mário Soares, der 1991 mit einem Ergebnis von gut 70 Prozent als Präsident wiedergewählt wurde. Die Parlamentswahlen im selben Jahr gewann: die PSD.

Bis zu den Parlamentswahlen in Portugal sind es noch gut zwei Jahre. Derzeit sind die Portugiesen zufrieden mit ihrer Linksregierung unter António Costa. Am rechten Rand wächst jedoch die neue Partei Chega, deren Vorsitzender André Ventura als Präsidentschaftskandidat 11,9 Prozent der Stimmen erhielt. Chega wird zur Herausforderung – nicht nur, aber vor allem für Portugals traditionelle Rechtsparteien.

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