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Kommentar

Quälende Fragen

  • Andreas Schwarzkopf
    vonAndreas Schwarzkopf
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Die Morde von Trier lassen viele trauern und zeigen, wie verwundbar der moderne Mensch auch in einer hochentwickelten Gesellschaft ist, wenn ein Auto eine Mordwaffe wird. Der Kommentar.

Es sind solche schrecklichen Taten wie jene in Trier, die einen zunächst sprachlos machen und Anteil am Leben von Menschen nehmen lässt, die man gar nicht kennt. Drei Frauen, ein Mann und ein Baby mussten sterben, weil der Täter es so wollte.

Gut, dass danach die Menschen zusammen trauerten und Blumen niederlegten. Das beantwortet zwar nicht die quälenden Fragen nach dem Warum und Wieso. Das Miteinander aber tröstet, lässt die Hilflosigkeit erträglich werden und kann ein Mittel gegen die Wut sein.

Die Einzeltat zeigt, wie verwundbar der moderne Mensch auch in einer hochentwickelten Gesellschaft ist. Und wie wenig man sich dagegen schützen kann, wenn jemand ein Auto in eine Mordwaffe verwandelt.

Noch mehr Poller rund um Fußgängerzonen mögen im Einzelfall derartige Orte sicherer machen. Doch einmauern ist keine Option. Nicht nur wegen des Lieferverkehrs und der Rettungsfahrzeuge, sondern auch wegen des Lebensgefühls. Wer möchte schon in einer Stadt leben, deren Bild von Pollern und Betonklötzen bestimmt wird?

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