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Russlands Präsident Putin hält Jahrespressekonferenz
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Bei der Jahrespressekonferenz von Putin wurde erneut deutlich, dass es in Russland einige Probleme gibt.

Kommentar

Jahrespressekonferenz: Die große Show des Wladimir Putin

  • Viktor Funk
    VonViktor Funk
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Um die vielen Probleme von Russland zu lösen, braucht Putin internationale Zusammenarbeit. Die EU sollte das als Chance begreifen.

Moskau – Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf seiner Jahrespressekonferenz erneut gezeigt, wie schwierig es ist, mit ihm zu reden: Kritischen Fragen, besonders zur Geopolitik, beantwortet er mit Schuldzuweisungen an andere, auf Fragen zu lokalen Problemen in Russland – Müll, medizinische Versorgung, Infrastruktur – wusste er Rat oder versprach, sich persönlich für Lösungen einzusetzen.

Der ehemalige Geheimdienstler pendelte mal wieder zwischen Feindbildern und Allmachtsgehabe. Doch auch Putin ist auf Kooperation angewiesen. Das wurde nicht zuletzt deutlich, als er sagte, er hoffe auf baldigen Austausch mit dem US-Präsidenten Joe Biden. Dabei geht es nicht allein um Geopolitik.

Stabiler Stillstand: Putin braucht internationale Partner für Russland

Putin hat Russland in einen stabilen Stillstand hineinmanövriert. Wenn die von ihm genannten Probleme – wirtschaftliche und demografische Entwicklung, medizinische Versorgung und viele andere – gelöst werden sollen, dann braucht Russland internationale Zusammenarbeit. Hier liegt eine Chance. Die Erfahrungen mit Putin zeigen, dass diese Chance klein ist. Aber sie nicht zu nutzen, ist keine Option. Es steht zu viel auf dem Spiel – für die internationale Sicherheit und auch für die vielen Menschen in Russland, die das Regime ertragen müssen. (Viktor Funk)

Inmitten der aktuellen Spannungen zwischen Russland und der Ukraine hatten sich beide Seiten erst am Mittwoch (22.12.2021) auf eine Wiederherstellung der Waffenruhe in der Ostukraine geeinigt.

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