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KOLUMBIEN

Proteste mit bekanntem Drehbuch

Die Rebellion in Kolumbien wird von einer Jugend ohne viel Perspektive getragen. Auch ihre Forderungen erinnern an den Aufstand in Chile 2019. Der zeigt, das Protest sich lohnt.

Was dieser Tage in Kolumbien passiert, weckt Erinnerungen an den Oktober 2019. Damals erhoben sich die Menschen in Chile praktisch aus dem Nichts gegen ein System, in dem sie sich als Geiseln eines neoliberalen Wirtschafts- und Sozialmodells fühlten.

Auch in Kolumbien wird die Rebellion jetzt vor allem von einer Jugend ohne viel Perspektive getragen. Die Forderungen: bezahlbare Grundsicherung wie Bildung und Gesundheit, ein Gesellschaftsmodell, in dem nicht Geburt und Einkommen das Leben vorzeichnen. In der Pandemie wurden die Armen ärmer, die untere Mittelklasse droht, in die Armut zu rutschen. Aber die Reichen wurden reicher. Doch die Menschen wehren sich und fordern Gleichheit von einem Staat, der mit Repression antwortet.

Es könnte der Auftakt einer Entwicklung sein, die auch andere Länder der Region erfasst. Denn nirgendwo sonst leben extrem Reiche und extrem Arme so nah beieinander wie in Lateinamerika. Und Protest lohnt sich, auch das zeigt Chile. Dort wird es eine neue Verfassung geben, die das Land auf ein neues Fundament stellt. Berichte Seite 11

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