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G7-Gipfel in Carbis Bay
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US-Präsident Joe Biden im Gespräch mit Frankreichs Präsident Macron in Carbis Bay: Es bleibt die Hoffnung, dass das billionenschwere Öko-Programm der USA den Anstoß gibt zum echten Umsteuern und die G6 zwingt, dem Modell zu folgen.

Kommentar

Post-Trump beim Klima

  • Joachim Wille
    VonJoachim Wille
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Nahezu eine Halbierung des CO2-Ausstoßes bis 2030 – das ist ein Wort. Aber: Das G7-Gipfelpapier ist geduldig. Der Kommentar.

Ein G7-Gipfel ohne Trump. An sich schon ein Fortschritt. Aber besonders, wenn es um das Weltklima geht. Die USA als größte globale Wirtschaftsmacht akzeptieren unter Präsident Biden nicht nur, dass es einen gefährlichen Klimawandel gibt. Sie wollen ihn auch mit einem beispiellosen Öko-Investitionsprogramm bekämpfen. Erst das machte die gemeinsame Ankündigung der G7 möglich, den CO2-Ausstoß bis 2030 fast zu halbieren. Das liegt auf der Linie, die der Paris-Vertrag vorgibt. Peilt der Länderblock, der fast die Hälfte der weltweiten Wirtschaftsleistung produziert, dies ernsthaft an, ist das ein Wort.

Allerdings: Gipfelpapier ist bekanntlich geduldig. Fragt sich, ob die G7 auch konsequent die richtigen Maßnahmen ergreifen, um die 2020er-Jahre zum Klima-Jahrzehnt zu machen. Sie müssen ihre Subventionen in fossile Energieträger nun wirklich radikal auf Null herunterfahren. Das hat die G7 (ohne Trump) schon x-mal angekündigt, aber nie umgesetzt. Und aktuell zeigt sich ja ebenfalls die Kluft: In den Corona-Hilfsprogrammen ist bisher mehr Geld in die fossilen als in die grünen Energien geflossen. Vertane Chance.

Bleibt die Hoffnung, dass Bidens billionenschweres Öko-Programm den Anstoß gibt zum echten Umsteuern und die G6 zwingt, dem Modell zu folgen.

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